Die VfA

Die VfA setzt sich seit Ihrer Gründung im Jahr 1958 als Berufsverband engagiert für freischaffend Tätige ein:

 

  • Architekten/-innen
  • Innenarchitekten/-innen
  • Garten- und Landschaftsarchitekten/-innen
  • Stadt- und Raumplaner/-innen
  • Studenten/-innen dieser Fachrichtungen

Die VfA-Mitglieder vertreten in den Architektenkammern der Länder und des Bundes konsequent die Interessen der Büroinhaber/-innen und ihrer Mitarbeiter.

Ergebnisse dieses Engagements sind:

 

  • Die Schaffung der Berufsordnung mit dem Schutz der Berufsbezeichnung „Architektin“ bzw. „Architekt“
  • Die Bildung der Architektenkammern,
  • Die Etablierung von grundlegenden Anforderungen an die Berufsausbildung,
  • Die Entwicklung und der Erhalt der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)
  • Die Entwicklung und Förderung des Wettbewerbswesens

Heute engagieren sich 11 Landes- und 38 Bezirksgruppen für die Existenzsicherung des freischaffenden Berufsstandes. Das VfA-Präsidium und die Bundesgeschäftsstelle in Berlin machen ihren Einfluss in allen wichtigen Dachverbänden geltend:

 

  • Architects‘ Council of Europe (ACE) in Brüssel
  • Bundesarchitektenkammer (BAK) in Berlin
  • Bundesverband Freier Berufe (BFB) in Berlin
  • Deutscher Kulturrat in Berlin
  • Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (AHO) in Berlin
  • Förderverein Bundesstiftung Baukultur
  • Verbändegespräche

Die VfA Baden-Württemberg

Die Gründung des Bundesverbandes der VfA war 1958 in Köln. Sie ist eine Organisation ausschließlich freischaffender Architekten.

 

Die Landesgruppe Baden-Württemberg besteht seit 1992 und ist somit ein recht junges Mitglied in der Familie der Landesgruppen. Die Hintergründe der späten Gründung in Baden-Württemberg lassen sich an den heutigen Statuten der Wahlordnungen der Architektenkammern erkennen. Während gemäß der Wahlordnung der Architektenkammer in Nordrhein-Westfalen – so auch in Hessen und Bayern – die Verbände gewählt werden und die Vertreterversammlungen der Kammern entsprechend paritätisch besetzt sind, so sind die Kammerwahlen in Baden-Württemberg reine Personenwahlen und die Verbände spielen dabei keine Rolle.


Werner Preissing war die treibende Kraft, die zur Gründung der Landesgruppe Baden-Württemberg beitrug. Noch in den 90-er Jahren wurde er für 4 Jahre zum Präsidenten der VfA Deutschlands eV. gewählt. Während dieser Zeit war Matthias Irmscher Landesvorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg. Er wurde 1998 zum Präsidenten gewählt. Seit dieser Zeit ist Norbert Beier-Xanke Landesvorsitzender.

 

In den Jahren 2001 bis 2009 wurde die Landesgruppe Rheinland-Pfalz von der Landesgruppe Baden-Württemberg unter dem Oberbegriff „Landesgruppe Süd-West“ mitverwaltet, bis diese sich wieder reorganisierte.


In den Gründungsjahren bis in die 2000-er-Jahre konzentrierte sich das Engagement der Landesgruppe darauf, den Architekten Fortbildungsseminare und Vorträge anzubieten, so zB das Qualitäts-Mangement-Seminar. Ferner wurden Kontakte gepflegt, auch zu den französischen Kollegen.
Wir haben uns immer als Vertreter der Interessen von kleinen Architekturbüros verstanden, siehe auch zum Thema: „Wer hat Angst vor kleinen Architekturbüros?“ Es ist eine Information über die besonderen Qualitäten kleiner Büros.

 

Während in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern die Verbände erstarkten und ihre Bedeutung auch in der Konkurrenz zueinander erlangten, war dies in Baden-Württemberg nie der Fall, obgleich eine gewisse Konkurrenz der Verbände untereinander erkennbar ist.
Ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal, nämlich dass die VfA im Besonderen die wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder vertritt, ist seit Jahren zwar der Fall, jedoch nicht ausschließlich der Schwerpunkt.