Aktivitäten


Immer wieder hat es den Anschein, als würden Quantitäten oder Mehrheiten den Gang der  Welt bestimmen. Immer wieder hat es den Anschein, als ginge es einem Verband nur um dessen eigene Interessenvorteile, bestenfalls um jene seiner Mitglieder.

Aber immer wieder ist festzustellen, dass es nur Einzelner oder Weniger bedarf, um Entwicklungen in Gang zu setzen. Wir haben Vorstellungen über die Architektur, das Bauen, das Wohnen, das Leben, die über die Interessenlage eines Verbandes hinausgehen.

Die Gestaltung der Welt der letzten Jahrzehnten wird insbesondere in den Industrienationen wesentlich von technischen und ökonomischen Faktoren geprägt und hat sich dadurch von etlichen Bedürfnissen der Menschen entfernt.

Wir Architekten müssen eine Vision über das zukünftige Leben schlechthin haben, ansonsten sind sie den Strömungen der Welt ausgeliefert, wie ein steuerlosesBoot in stürmischer See wäre. Der Architekt sollte deshalb als Kapitän einen Kurs angepeilt haben, insbesondere in der heutigen Zeit mit all den gegenwärtigen Problemen der sozialen und der natürlichen Welt.

Dass es gelingt, mit einem gewissen Abstand zu den allgegenwärtigen Systemstrukturen mit erhöhter Aufmerksamkeit sowie erhöhten Eigenverantwortlichkeit wirklich nachhaltige Lösungen zu finden und umzusetzen, ist die Aufgabe. Wo soll der Einzelne ansetzen? Antwort: dort, wo sein favorisiertes Thema liegt, dort, wo er mit Begeisterung und Freude tätig sein kann.

Unser Landesverband der VfA ist klein. Eine persönliche Mitwirkung findet deshalb innerhalb der internen Strukturen direkte Gestaltungsmöglichkeiten. Im Verbund mit den anderen Stimme. Die Vfa Baden-Württemberg ist vernetzt mit anderen Organisationen wie zB dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB), zB dem Architects Council of Europe (ACE) oder zB dem Rat für Baukultur, einer Sektion des Deutschen Kulturrates.

Norbert
Beier-Xanke