kritikpunkt 6 – nachhaltige und heilende architekturlösungen

Norbert Beier-Xanke Meinung kommentieren

Norbert Beier-Xankein der reihe der kritischen anmerkungen zum aktuellen architekturgeschehen kommen wir hier zum kritikpunkt 6. er wurde in der übersicht im newsletter februar 2016 wie folgt formuliert:

6. bauen bedeutete schon immer einen eingriff in die natur. was ist von bedeutung für eine architektur, die diesen eingriff nicht noch verschlimmert, sondern gar zurücknimmt und zukünftig nicht nur eine sogenannte nachhaltige lösung bietet, sondern eine heilende.

der artikel ist hier in zwei teilen abgedruckt. im teil 1 geht es um die grundlagen, im teil 2 geht es um konzepte und einen lösungsansatz.

TEIL 1

wenn bauen immer ein eingriff in die natur ist – und das ist unumstösslich – dann geht es nur noch um die frage, wie stark darf in die natur eingegriffen werden,

  • um die negativen auswirkungen zunächst zu mindern,
  • um eingriffe darüber hinaus so weit zu meiden, dass die situation nicht verschlimmert wird.
  • um ferner einen umkehrungsprozess einleiten zu können
  • um nach beseitigung der schlimmsten folgen nachhaltige konzepte anzuwenden zu können, die den dann erreichten status quo aufrechterhalten können.

diesen gesamten vorgang kann man als einen heilungsprozess bezeichnen. um zu beschreiben, welche architektur von nöten wäre, um letztlich eine heilende wirkung im weitesten sinn für die natur zu erzeugen, bedarf es zuvor einiger begrifflichen klärungen, z. b. was in diesem zusammenhang heilung, gesundheit, natur und architektur bedeuten mögen.

mir geht es hier nicht darum, die möglichkeiten der baubiologie und der ökologie von baustoffen sowie ihre anwendungen und bauweisen aufzuzählen, sondern um die hintergründe. es gibt genügend publikationen zu den eben aufgeführte themen. daran mangelt es nicht. vielmehr besteht die frage, warum trotz dieser kenntnisse (nicht unbedingt nichts jedoch zumindest) zu wenig getan wird. es liegt an der systematik, die auf ungenügend genauen vorstellungen beruht und unser gesellschaftliches und wirtschaftliches denken durchzieht.

gesundheit und heilung, was muss man darunter verstehen?

zunächst einmal sieht man heilungsprozesse immer im zusammenspiel mit lebenden organismen, meistens auf den menschen bezogen, allenfalls noch auf tiere, schon weniger auf pflanzen und schon gar nicht auf sogenannte tote materie. wenn es also um heilung der erde geht, dann ist damit auf jeden fall einmal der anteil der lebendigen organismen einschließlich der menschen gemeint. wenn man den sogenannten toten bereich der natur implizieren möchte, dann muss die fragestellung lauten, wie muss mit diesem bereich umgegangen werden, damit dieser der gesundung der lebenden organismen zuträglich ist.

es gilt als allgemeine erkenntnis, dass krankheit und gesundheit zustände sind und heilung und genesung prozesse. das ist aber nicht ganz korrekt: krankheit und gesundheit sind ebenfalls prozesse, nämlich veränderliche einzelzustände zwischen der aufrechterhaltung der lebendigkeit eines organismus und seines todes. krankheit ist ein prozess, der den prozess der gesundheit in richtung tod beeinflusst, wie heilung ein prozess ist, der die gesundheit in richtung lebendigkeit beeinflusst.

ein weitergehendes bild, wie krankheit gesehen werden könnte, zeigt folgende überlegung: wenn ein mensch als krank bezeichnet wird, dann könnte man auch sagen, er reagiert gesund auf störende einflüsse seiner welt, dh. auf einflüsse seiner gesellschafts-, arbeits- ,wohn- und psychischen welt. und diese einflüsse machen sich anhand von körperlichen symptomen bemerkbar, zunächst recht unscheinbar, dann immer intensiver. wenn die menschen darauf nicht reagieren, z. b. indem sie etwas verdrängen, dann erst werden sie krank.

gesundheit ist nicht die abwesenheit von krankheit. gesundheit ist ein fließender zustand eines dynamischen ausgleichs zwischen einem heilungsprozess und einem (zer-)störungsprozess sowohl im körperlichen als auch geistigen und seelischen bereich. zur zeit befindet sich die welt in bezug auf den planeten erde in einem ausbeutungs- und zerstörungsprozess. wenn wir also von einer gesunden natur sprechen wollen, dann hat der mensch sie erst wieder herzustellen und dann diesen zustand unter dem gesichtpunkt der nachhaltigkeit aufrechtzuerhalten.

nachhaltigkeit

was wirkliche nachhaltigkeit bedeuten sollte, soll am beispiel eines kuchens dargelegt werden: egal, wie man einen kuchen auch aufteilt, am ende wird nichts mehr übrig bleiben. es handelt sich also um ein nullsummenspiel. in der wirklichen nachhaltigkeit geht es jedoch um ein plussummenspiel. plussummenspiel meint, der gesamtheit einen mehrwert zu bieten. bezogen auf unseren kuchen heißt das: wenn jeder, der sich vom kuchen bedient, etwas einbringt in der form, dass neue kuchen entstehen können. nur so handelt es sich um ein plussummenspiel.

bezogen auf unsere ressourcen ist alles, was wir der erde entnehmen und ihr nicht in mindestens gleichwertigerweise zurückgeben, kein plussummenspiel und somit auch nicht nachhaltig. was läuft in unserer zeit falsch, wenn ein unternehmen, das in seiner branche zu den angeblich nachhaltigsten zählt, dennoch sehr weit davon entfernt ist, wirklich nachhaltig zu sein?

vielleicht hat das mit unserem menschenbild zu tun, meint dazu prof. dr. hans-peter dürr (1929-2014), physiker und essayist (promoviert bei e. teller, mitarbeiter von w. heisenberg, geschäftsführer des max-planck-instituts für physik und astrophysik). die gegenüberstellung von wettbewerb und competition veranschaulicht eindrucksvoll die unterschiedlichen denkansätze zwischen dem in unserer zeit dominanten wettbewerbsorientierten, egoistischen denken und dem sogenannten neuen denken, das auf kooperation und lösungsfindung basiert. wettbewerbsdenken steht bestenfalls für ein nullsummenspiel und begünstigt nur wenige, auf kosten von vielen. competition hingegen ist ein plussummenspiel und bereichtert die gesamtheit. competition bedeutet auch verantwortung für unser handeln zu übernehmen. dem gegenüber tendiert wettbewerbsdenken zur abwälzung von verantwortung.

die vielproklamierte ökologische nachhaltigkeit hat mit einem grossen problem zu kämpfen: sie steht nämlich im widerspruch zum aktuellen wirtschaftsparadigma, der welt des wachstums und der welt der dominanz. diesen wechsel in geeigneterweise herbeizuführen bedarf es im wesentlichen einer besonderen human-individuellen verhaltensweise, die sich diesem problem annehmen kann, indem sie sich der alten weltanschaung und ihren prozessen so weit wie möglich entzieht. und die es sich vor allem leisten kann und will, eine parallel-welt zu entwickeln, die ab einer gewissen signifikanz, dann von anderen kopiert, nachgeahmt oder übernommen werden kann.

symptomatisch und diese meinung bestätigend erscheint mir diesbezüglich die denkweise der industrie, die für ihre branche bereits von nachhaltigkeit spricht, wenn folgende drei säulen eines unternehmens langfristig gegeben zu sein scheinen: die säule des ökonomischen erfolges, die säule eines umweltbewußten handelns und die säule der wahrnehmung der sozialen verantwortung. dabei steht die ökonomie weit im vordergrund und man betrachtet eine gegebene nachhaltigkeit, wenn man mit langfristigkeit einen zeitraum von 40, 50 und 100 jahren meint. dabei wird die ökonomie als die basis der ökologie gesehen. für dürr ist nachhaltigkeit erst ab einer viel längeren zeitspanne von 100 bis 1000 jahren gegeben. und seiner meinung nach ist die ökologie die basis der ökonomie und nicht umgekehrt.

dies sind die entscheidenden theoretischen grundstrukturen, die sich ändern müssen, auch im gesamten architekturgeschehen: 1. competition statt wettbewerb 2. ökologie als basis der ökonomie und nicht umgekehrt.

kommen wir zur praktischen seite: eine nachhaltigkeit kann sich in einer nahezu rein technisch orientierten welt nicht etablieren. dafür ist die technik der moderne zu empfindlich. in die kategorie definition nachhaltigkeit nach dürr passen die wenigsten gebäude, die heute gebaut werden. eine ausnahme stellen vermutlich nur die holzhäuser dar, die auch im weiteren ausbau mit natürlichen materialien gebaut sind. wichtig ist dabei, dass die baumaterialien aus einem relativ kurzfristigen keislauf der natur entnommen sind und ebenfalls relativ kurzfristig demselben zurückgeführt werden können, ohne auf dem wege des kreislaufs sehr viele schadstoffe abzugeben oder sehr viel energie zu verbrauchen. während des nutzungsvorganges als baumaterial wird die energie des baumaterials sozusagen zwischengespeichert und bei nichtmehrgebrauch zurückgegeben. bei der rückgabe ist das zersetzen von wiederum natürlichen vorgängen vollzogen z. b. von bakterien, mikroben.

was passiert, wenn das material nicht mehr von allein in den kreislauf zurückfallen kann, dh. nur mit hilfe technischer mittel. andere materialien lösen sich dabei in bestandteile auf, die für einen natürlichen kreislauf belastend sind. in einem organischen kreislauf bedeutet dies, dass die kreislauffunktion unterbrochen wird. die erde muss dabei ebenso als teil des kreislaufs betrachtet werden wie der körper eines menschen, zumindest der bereich der erdkruste und der atmosphäre, in der sich organisch vergleichbare kreisläufe abspielen.

es gibt nur zwei wege aus solchen krisensituationen, entweder sich den gesetzen organischer strukturen anzupassen oder diese gesetzmäßigkeiten, außer kraft zu setzen. im letzteren fall bleiben dem menschen wieder zwei möglichkeiten: erstens, sich auf den entwicklungsweg eines cyborgs zu begeben oder zweitens, zeitgleich den androiden-weg freizumachen, nämlich robotor nach seinem vorbild zu erschaffen. inwieweit cyborgs und/oder androiden wirkliche alternative lösungen sind, sei einmal dahingestellt. aber eines ist klar: diesen pfad hat die menschheit schon beschritten. es zeichnet sich eine gewisse dreigleisigkeit auf. gleis 1: mensch und natur. gleis 3: maschine und künstliche welt. dazwischen gleis 2: der mensch als cyborg, der sich zwischen den anderen gleisen bewegt, in einer welt, die in teilen noch natürlich ist.

es gibt auf der erde für dauerhaftes leben nur eine möglichkeit, nämlich sich den organischen gesetzen zu beugen, positiv ausgedrückt, sie sich anzueignen und diesen mit demut und freude zu begegnen. allein die möglichen naturkatastrophen könnten dem mensch einen strich durch die rechnung machen. damit er seine lebensart auch langfristig aufrechterhalten kann, muss er lernen, wie er naturkatastrophen entweder überleben oder gar vermeiden kann.

gesundheit und architektur

im prinzip gilt allgemein und im besonderen in unseren westlichen kulturbreiten, dass gesundheit sehr stark über die psyche gesteuert wird. und die psyche wird sehr stark beeinflusst durch unsere umgebung, primär von bildern, die auf uns einwirken. unsere umgebung wird zusehens mehr geprägt durch eine künstliche umwelt, und die künstliche welt besteht zu einem wesentlichen teil aus architektur.

um gesund und zufrieden zu leben und alt zu werden, ist ein erster wichtiger schritt: in einem gesunden haus zu wohnen, sich auf einem gesunden schlafplatz zu regenerieren und sich naturgemäss zu ernähren. der schlafplatz ist deshalb von bedeutung, da der mensch sich im wesentlichen während des schlafens regeneriert.

die neue gesundheit bzw. krankheit im neuen verständnis

die ursache von krankheit kann heutzutage definiert werden als das eindringen fremder, störender wellenlängen in uns, und zwar immer dann, wenn der mensch in seinem wesen, bestehend aus körper, geist und seele, sich der fremdem, eindringenden wellen nicht erwehren kann, bzw. nicht auf ähnliche schwingungsmuster stößt, also nicht in resonanz gehen kann.

die frage der strahlung in bezug auf das leben auf der erde im allgemeinen und der gesundheit des menschen im speziellen ist von zunehmender entscheidender bedeutung, da wir vermehrt in das natürliche gefüge der schwingungsphänomene eingreifen, als diese sind: magnetismus, radioaktivität, elektrische feldstärke, elektrosmog, radarwellen usw.

eine neue definition von krankheit ist: wenn ein schwingungszustand eines körperteils bis hin zur zelle nachhaltig überlagert oder gestört wird durch äußere einflüsse, so dass sich ein körperteil oder eine zelle nicht mehr erholen/regenerieren kann.

architektur und bedeutung für die gesundheit

deshalb gewinnen randfaktoren, die in z. b. stressfreien zeiten weniger einen direkten einfluss auf die gesundheit hatten, sondern eher nur für das allgemeine wohlbefinden bedeutend waren, zunehmend an bedeutung. zu diesen randfaktoren kann man die architektur grundsätzlich zählen, weil sie eher nur die psyche im allgemeinen und nur in ausnahmefällen die gesundheit direkt beeinflusst. da die entstehungschancen für krankheit zu einem guten teil vom zustand der psyche abhängen, und die architektur die psyche beeinflusst, ist der faktor architektur besonders in zeiten großen stresses von außerordentlicher bedeutung. nicht ohne grund suchen menschen zur erholung und regenerierung regionen auf, in denen architektur und natur sich regionaltypisch im einklang befinden.

der einfluss der architektur auf die befindlichkeit des menschen ist immer gleichmäßig intensiv da, allein die resonanzfähigkeit einerseits und die ressistenzfähigkeit andererseits ändert sich in zeiten erhöhten stresses.

der einfluss der architektur ist nicht nur für ein weiterleben auf der erde, die ebenfalls gestresst ist, von bedeutung, sondern wäre es auch für ein leben im weltall oder auf einem anderen planeten. die kenntnisse dieser faktoren sind sogar besonders wichtig für ein leben in einer lebensfeindlichen umgebung, da der mensch dann in noch größerem maße stresssituationen ausgesetzt wäre, also wäre das insofern besonders für neusiedlungen im planetarischen raum von bedeutung.

wenn ein fass am überlaufen ist, dann kann die frage gestellt werden, ob der zusätzliche tropfen das fass zum überlaufen bringt oder ob die bereits im fass befindlichen millionen von tropfen die ursache sind, das der zuletzt hinzugefügte tropfen kein platz mehr finden kann? das ist die eine frage, die andere frage ist: wenn sich das hinzufügen des letzten tropfens nicht vermeiden lässt, ob dann nicht ein ablassen anderer tropfen im fass unterhalb der wasseroberfläche eine alternative wäre, damit ein überlaufen des fasses, sprich das entstehen einer krankheit, vermieden werden kann.

gesundheit und standortfaktoren

mit dem bau eines gebäudes wird eine standortwahl getroffen, wobei viele dinge eine rolle spielen. heute mit am wenigsten beachtet: die gesundheitlichen aspekte. noch einmal zur verdeutlichung: funktioniert der selbstregulierungsmechanismus des körpers nicht mehr optimal und ist der betroffene ständig neubelastungen ausgesetzt ( schall, geobiologische systeme, elektrostrahlung usw.) so bleibt der betroffene in einer disbalance und kommt nicht mehr in den natürlich regulierbaren zustand zurück. dies geschieht meist lange bevor sich symptome zeigen und das geschehen in organen oder systemen physisch manifest wird. bei einer standortwahl ist im fall schädlicher einflüsse von bedeutung, dass diese über jahre hinweg relativ gleichmäßig und dauerhaft wirken können.

negative einflüsse beim aufenthalt in räumen

gesundheitsbeschwerden und krankheiten, die durch bauschadstoffe hervorgerufen werden, können nur schwer von anderen, die auf andere weise entstanden sind, unterschieden werden, weil die betroffenen nicht unmittelbar krank werden. meist tritt eine unspezifische reizsymptomatik auf, deren auslösende faktoren oft nicht erkannt werden. die häufigsten symptome sind reizungen der haut und der schleimhäute sowie neurologische symptome. unter dem begriff sick-building-syndrom kennt man folgende symptome: gereizte und brennende augen, tränende augen, verstopfte nase, laufende nase, trockener und gereizter hals, atembeschwerden, erkältungsähnliche symptome, trockene haut, hautprobleme, kopfschmerzen, müdigkeit usw.

es muss darüber hinaus auf folgende bereiche unter physikalisch, chemisch und mikrobiologisch gesichtspunkten geachtet werden: luftqualität, staubgehalt, lautstärke, luftbewegung und -geschwindigkeit, lufttemperaturen, luftfeuchten, luftfrische, helligkeit, lichtkonstanz, grelles licht und geichmäßigkeit des lichtes.

abschließende betrachtung

der wunsch nach einem langen leben ist bei den menschen sofort mit dem wunsch nach gesundheit gekoppelt. wer die entwicklungen in der westlichen welt beobachtet, wird feststellen können, dass die gewichtung der gesundheit zum trotz der chemischen industrie zumindest bei einem teil der menschen sich auf die förderung der selbstheilungskräfte verlagert. angesichts der modernen krankheiten wie allergien, so bin ich der meinung, dass auswirkungen der arbeits- und wohnverhältnisse hier ihren niederschlag finden. die gebäude, in denen das arbeiten und wohnen stattfindet, kann die selbstheilungskräfte unterstützen oder ihnen entgegenwiken.

selbstheilungskräfte sind eine existierende wahrscheinlichkeit, die quantenphysik betrachtet sie als erwiesen. sei wirken mittels der eigenschaften der zellen aus sich selbst heraus, können aber auch durch die kraft der gedanken und konzentration beeinflusst werden. inwieweit dieser einfluss über die bloße anwesenheit von architektur gegeben sein mag, ist noch nicht bewiesen. dass einflüsse möglich sind, zeigen die untersuchungen der radiästhesie.

es kann das leben sicherlich mithilfe technischer mittel, dh. technischer erneuerungen von körperteilen, lang geführt werden, das jedoch nicht allen menschen als umfassende lebenserfüllung zu gelten scheint, es sei denn, dass man mit dankbarkeit dem ein gegengewicht oder ausgleich zu verleihen vermag.

nachhaltige und heilende architekturlösungen sind nicht in erster linie von einer idee abhängig, nicht von der wahl des baumaterials sondern von der einstellung der menschen zu den dingen. das ist das größte problem, das es zu lösen, die größte hürde, die es zu überwinden gilt.

störend dabei ist eine lebensphilosophie, mit der schon die römischen stoiker ihren machthabern honig um den mund schmierten, nämlich “was ich persönlich für richtig und ehrenhaft halte, muss nicht für alle meine politischen taten gelten. diese grundsätzliche einstellung zu den dingen und mein handeln in einer bestimmten situation müssen nicht logisch und konsequent übereinstimmen.” gerade solche flexiblen grundsätze machen menschen “lebenstauglich” für politik und wirtschaft. das schließt architekten nicht aus.

der teil 2 folgt im nächsten newsletter.

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